ZEK-Eintrag Schweiz erklärt – Bedeutung, Dauer und Auswirkungen
Die Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) erfasst alle Konsumkredite und Kreditkarten in der Schweiz. Was genau dort gespeichert wird und wie Sie damit umgehen — dieser Ratgeber erklärt es.
Was ist die ZEK?
Die ZEK ist eine privatrechtliche Organisation der Schweizer Kreditinstitute. Sie speichert Informationen über laufende Kredite, Kreditkarten und Kreditanfragen von Privatpersonen.
Was wird gespeichert?
- Jede Kreditanfrage (auch abgelehnte)
- Alle laufenden Kreditverträge mit Betrag und Laufzeit
- Zahlungsrückstände und Mahnungen
- Abgeschlossene Kredite (bleiben 5 Jahre gespeichert)
Warum nur eine Anfrage stellen?
Stellen Sie bei mehreren Banken gleichzeitig Anfragen, sehen alle nachfolgenden Institute die vorangehenden Einträge — was Ihre Chancen deutlich senkt. Über einen Vermittler wie nexusFin läuft nur eine einzige Anfrage.
ZEK-Auskunft beantragen
Sie können jederzeit eine kostenlose Auskunft über Ihre gespeicherten Daten beim ZEK-Büro in Zürich beantragen (einmal pro Jahr gratis).
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Häufige Fragen
Wie lange bleibt ein ZEK-Eintrag bestehen?
Abgeschlossene Kredite bleiben 5 Jahre nach Rückzahlung gespeichert. Laufende Einträge bleiben bis zur vollständigen Rückzahlung. Negative Einträge (Verzug, Mahnungen) ebenfalls 5 Jahre.
Kann ich meinen ZEK-Eintrag einsehen?
Ja, beim ZEK-Büro (Hagenholzstrasse 60, 8050 Zürich) können Sie einmal pro Jahr kostenlos Auskunft über Ihre Daten beantragen.
Beeinflusst ein ZEK-Eintrag automatisch meinen Zinssatz?
Nicht zwingend. Ein sauberer Eintrag (regelmässig bediente Kredite) ist kein Problem. Problematisch sind mehrere gleichzeitige Anfragen, Zahlungsverzug oder abgelehnte Anträge.